Winter-Bergläufe
Bei Spaziergängen oder Läufen in kurzer Hose und freiem Oberkörper kühlt man weniger schnell aus als im Wasser und kann durch Bewegungswärme oftmals sogar kompensieren. So hatte ich in den letzten beiden Jahren Besteigungen der Alpspitze (bei Nesselwang), des Wertacher Hörnle und des Grünten, bei -10 bis -5 Grad Starttemperatur und teils knietiefem Schnee, und im Gipfelbereich Sonnenschein und – besonders am Grünten – auch schneidenden Wind. Selbst die Wintersonne führt dem Körper etwas Wärme zu, während Wind einen in kürzester Zeit auskühlen lässt. Mein Plan war, im letzten Winter noch das Nebelhorn zu besteigen. Doch für ein Abenteuer dieser Größenordnung, muss ich mich auf meinen Körper verlassen können. Schnupfen und Kratzen im Hals hielten mich davon ab.